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SF-TV
über Forschung & Technik von Gentech .
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Gentechnologie Pflanzen
Pflanzen,
die sich selber schützen, ist das Ziel der Gentechnolgie.
Das bedeutet weniger Herbizide, Pestizide und reichere
Ernten. Gentechnologisch manipulierte Pflanzen sollen
auch Hunger und einseitige Ernährung in der Dritten
Welt bekämpfen. Weltweit werden vor allem gentechnisch
veränderte Soja-, Raps-, Mais-, Reis- und Baumwollpflanzen
kultiviert.
In der Schweiz sorgte der Gen-Mais nicht nur für
Streit auf den Äckern, sondern auch für jahrelangen
«Mais im Bundeshuus», wie ein Dokumentarfilm
bereits 2001 amüsant zeigte. Am 01.01.2004 trat
die sogenannte Gen-Lex in Kraft. Diese lässt gentechnisch
veränderte Organismen in der Schweiz zu, unterstellt
sie aber strengen Bewilligungskriterien. Bereits am
15.11.2005 widersetzte sich aber das Schweizer Stimmvolk
der Gen-Lex: Es nahm die Initiative «Für
Lebensmittel aus gentechfreier Landwirtschaft»
mit 56% an. Mit diesem Entscheid positionierte sich
die Schweizer Landwirtschaft für die nächsten
fünf Jahre als gentechfrei. Einzig die Forschung
sowie der Import von Lebens- und Futtermitteln sind
vom Gentechverbot ausgenommen. In den als «gentechfrei»
deklarierten importierten Lebens- und Futtermitteln
dürfen nicht mehr als 0,9% gentechnisch veränderte
Pflanzen vorkommen, schreibt die gültige Deklarationsgrenze
vor. Nach einer Verlängerung 2008 läuft das
Gentech-Moratorium nun bis 2013.

. . . mehr Infos bei SF-TV sehen

online seit: 31.03.2009/
SF-TV
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News
von Greenpeace über Gentech-Mais .
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Langzeitstudie: Verzehr von Gentech-Mais verringert
Fruchtbarkeit
Die
Fruchtbarkeit von Mäusen, die mit einer gentechnisch
veränderten Maissorte des US-Agromultis Monsanto
gefüttert wurden, ist signifikant beeinträchtigt.
Das sind die Ergebnisse einer heute vom österreichischen
Gesundheitsministerium in Wien veröffentlichten
Langzeit Studie. Im Gegensatz zu Artgenossen,
die mit herkömmlichem Mais gefüttert wurden,
gebaren die Tiere weniger und schwächlichere Junge.
Die Gentech-Pflanze NK603XMON810 soll auch in der Schweiz
für den Konsum zugelassen werden. In der EU ist
sie bereits auf dem Markt. Greenpeace fordert einen
sofortigen Rückzug der bestehenden Bewilligungen
und einen Zulassungsstopp für weitere gentechnisch
veränderte Pflanzen in der Schweiz.
«Die Diskussion um gentechnisch veränderte
Lebensmittel bekommt ab heute eine neue, schreckliche
Dimension. Was sich im Tierversuch abzeichnet, kann
unter Umständen auch für den Menschen gelten.
Man stelle sich vor, dass Paare ihren Kinderwunsch begraben
müssen, weil sie durch den Verzehr gentechnisch
veränderter Lebensmittel unfruchtbar wurden»,
warnt Marianne Künzle, Gentechnik-Expertin von
Greenpeace. «Zudem stellt sich die Frage, ob der
Hersteller der Maissorte, der Gentech-Konzern Monsanto,
von der Gefahr wusste und wie es in der EU bereits zu
einer Zulassung kommen konnte», so Künzle.

. . . den ganzen Bericht über Mais bei Greenpeace
lesen

online seit: 11.11.2008/
Greenpeace
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Gentechnologie
aus dem BWL . . .
Gentech
Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) ist zuständig
für die Zulassung von gentechnisch veränderten
Organismen (GVO) im Landwirtschaftsbereich. Dies betrifft
die folgenden Produktionsmittel: Futtermittel, Saatgut,
Pflanzenschutzmittel und Dünger.
Mittels
Gentechnologie können GVO generiert werden, d.h.
Organismen, deren genetisches Material so verändert
worden ist, wie dies unter natürlichen Bedingungen
durch Kreuzen oder natürliche Rekombination nicht
vorkommt.
Zur Zeit sind vier GVO als Futtermittel zugelassen.
Als Saatgut, Pflanzenschutzmittel oder Dünger sind
momentan keine GVO zugelassen, es wurden dafür
auch keine Bewilligungsanträge eingereicht.
Die Einfuhr und das Inverkehrbringen von GVO-Erzeugnissen
unterstehen einem strikten Bewilligungsverfahren. Es
wird überprüft, ob diese Erzeugnisse den Menschen,
die Tiere und die Umwelt nicht gefährden können
und die biologische Vielfalt nicht beeinträchtigen.
So haben eingereichte Antragsdossiers eine Reihe von
Angaben aufzuführen, welche in der Verordnung über
das Bewilligungsverfahren für GVO-Lebensmittel,
GVO-Zusatzstoffe und GVO-Verarbeitungshilfsstoffe und
in der EU-Richtlinie 90/220/EWG aufgelistet sind. Nach
der Einreichung kommt das massgebliche, in der Freisetzungsverordnung
definierte Bewilligungsverfahren zum Tragen.
Alle Angaben der Anträge werden formal und wissenschaftlich
detailliert beurteilt. Die zuständige Bewilligungsbehörde
für GVO in Futtermitteln, Saatgut, Pflanzenschutzmitteln
und Düngern ist das BLW. Bei der Überprüfung
und der Beurteilung der eingereichten Dossiers arbeitet
das BLW eng mit der Forschung, anderen Bundesämtern
und eidgenössischen Kommissionen zusammen. Dabei
handelt es sich um Spezialisten der landwirtschaftlichen
Forschungsanstalten sowie dem Bundesamt für Veterinärwesen,
dem Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft,
dem Bundesamt für Gesundheit, der Eidgenössischen
Fachkommission für biologische Sicherheit und der
Eidgenössischen Ethikkommission für Gentechnik
im ausserhumanen Bereich. Bei einem Entscheid bedarf
das BLW der Zustimmung aller. Wenn es Unklarheiten gibt
oder die Daten ungenügend sind, wird die gesuchstellende
Person aufgefordert, weitere Unterlagen zu liefern oder
zusätzliche Abklärungen zu unternehmen. Fällt
ein Entscheid positiv aus, ist die Bewilligung regelmässig
zu überprüfen. Ebenso sind InhaberInnen von
Bewilligungen verpflichtet, neue Erkenntnisse von sich
aus den Behörden zu melden, sobald sie davon Kenntnis
haben.

. . . alle über Gentech aus dem: BWL

online seit: 7.11.2008/
BWL
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Greenpeace: Gentech gefährdet Bio-Landwirtschaft

Biologische und Gentech-Landwirtschaft können nicht
nebeneinander existieren. Diese Meinung vertritt Greenpeace
und verweist auf negative Erfahrungen von kanadischen
Bauern.
Der grossflächige Anbau von gentechnisch veränderten
Pflanzen schade massiv der ökologischen Landwirtschaft,
sagte Anne-Virginie Schmidt, Bäuerin und Bioberaterin
aus Quebec (Kanada), am 17. Oktober 2005 an einer Medienkonferenz
der Umweltschutzorganisation Greenpeace in Zürich.
Früher oder später komme es zu einer Verunreinigung
durch gentechnisch veränderte Organismen. So würden
Pollen
nicht nur von Wind und Insekten über weite Strecken
verbreitet, sondern auch durch Wildtiere und Regenwasser
sowie Maschinen und Menschen.
Bio-Betrieben droht Schliessung !
Verseuchtes Saatgut und verunreinigte Ernten schmälern
den wirtschaftlichen Erfolg von Bauern und Imkern. Immer
mehr Bio- Betriebe in Kanada verlieren ihre besten Absatzmärkte
in Europa und Asien, erklärte der Imker Anicet
Desrochers. Für viele Bauern bedeute dies die Schliessung
ihres Betriebs.
Ökologisch bearbeitete Felder bräuchten riesige
Distanzen zu den Kulturen von Gentech-Pflanzen. Eine
Koexistenz sei jedoch selbst in einem grossen Land wie
Kanada nicht möglich, sagte Desrochers. Die kleine
Schweiz warnte er davor, solche Fehler zu machen.
Es gehe nicht nur um die Existenz der Bauern, sagte
Heinzer, sondern um die langfristige Erhaltung unserer
Lebensgrundlage. Deshalb ist Greenpeace gegen den Anbau
von Gentech-Pflanzen.

Quelle:
Schweizer
Bauer
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Gentech-Gefahr: «BAG wach auf!»
Zürich/Bern-Wabern. Greenpeace-AktivistInnen demonstrieren
seit heute morgen früh beim Bundesamt für
Gesundheit BAG gegen dessen laschen Umgang mit Gentech-Lebensmitteln.
Die Umweltorganisation hatte das BAG nach Veröffentlichung
zweier besorgniserregender Studien in Österreich
und Italien im November aufgefordert, sämtliche
Bewilligungen für Gentech-Lebensmittel zurückzuziehen
und einen Zulassungsstopp für neue Gentech-Produkte
zu verhängen. Doch das BAG hält an den Gentech-Bewilligungen
fest, obwohl es laut Gesetz anders handeln müsste.
Greenpeace-AktivistInnen haben die BAG-Beamten heute
früh lautstark aus dem «Tiefschlaf»
gerüttelt. Auf ihren Transparenten stehen die Worte
«Gentech-Gefahr: BAG wach auf!». Die UmweltschützerInnen
fordern das BAG auf, die Bevölkerung vor Gentech-Risiken
zu schützen. Im November hatten Forscher aus Österreich
und Italien in zwei unterschiedlichen Versuchsstudien
aufgezeigt, dass der Verzehr von Gentech-Mais bei Versuchstieren
zu verringerter Fruchtbarkeit oder Veränderungen
im Immunsystem führt. Es handelt sich um zwei der
ersten Langzeit-Fütterungsstudien überhaupt.
Die verwendete Gentech-Maissorte NK603XMON810 steht
in der Schweiz auf der Zulassungsliste, der insektenresistente
Mais MON810 ist seit dem 27.7.2000 bewilligt. Die Nationalräte
Josef Kunz (LU) und Maya Graf (BL) haben heute vom Bundesrat
in Interpellationen verlangt, dass künftig Langzeit-Studien
durchgeführt werden müssen, bevor ein GVO
für den Lebens- und Futtermittelmarkt bewilligt
wird. Das ist in der bisherigen Praxis nicht der Fall.
In der schweizerischen Verordnung über gentechnisch
veränderte Lebensmittel steht, dass eine Bewilligung
widerrufen werden soll, wenn der begründete Verdacht
besteht, dass das bewilligte GVO-Erzeugnis die Gesundheit
oder die Umwelt gefährden kann. Greenpeace forderte
BAG-Direktor Thomas Zeltner am 11. November und am 3.
Dezember auf, die zugelassenen GVO zu verbieten. Das
BAG zieht sich aber aus der Verantwortung, in dem es
einfach auf die laufenden Bewilligungsverfahren oder
Verlängerungs-Verfahren für bereits bewilligte
GVOs hinweist.
Update 10:00 Uhr: Greenpeace-Gentechnik-Expertin Marianne
Künzle ist von BAG-Direktor Thomas Zeltner empfangen
worden. Er sicherte zu, das Dossier nochmals anzuschauen
und den Dialog mit Greenpeace aufrecht zu erhalten.

Quelle:
Greenpeace

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