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Honig schleudern
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Bienenhonig schleudern
- Honig schleudern
Der Schleuderraum muss sauber, geruch- und staubfrei,
trocken, warm, gut beleuchtet und bienendicht sein und
muss fliessendes Wasser haben.
Die Erntegeräte Schleuder, Entdeckelungs- Gabel,
Messer oder Hobel , Honigsieb, Honig-Lagerkessel und
Honigernte-Geräte müssen staubfrei, trocken,
rostfrei, aus Edelstahl oder lebensmittelechtem Kunststoff
gefertigt sein.
Man hängt die abgedeckelten Waben so in die Honigschleuder,
dass das Gewichtringsum gleichmässig verteilt ist.
Die Drehzahl der Schleuder ist zu Beginn sehr langsam,
damit die Waben nicht brechen.
Der Honig fliesst durch ein Haarsieb in ein Honig-Lagereimer
oder oder Honigkessel. Die abgefüllten Lagergefässe
müssen Luftdicht verschlossen werden, damit der
Honig keine Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Die Abgedeckelten (Wachsdeckel, die bei entdeckeln der
Honigwaben anfallen) lässt man auf einem grossflächigen,
nicht zu engmaschigen Sieb oder Streckgitter abtropfen.

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Bild: beim abdeckeln
Honigschleuderkorb
Schleuderkorb
Schleuder-Korb
Wabenschleuderkorb
Waben Schleuderkorb
Handschleuder
Hand-Honig-Schleuder
Hand-Honigschleuder
Hand-Wabenschleuder

Bild: Schleuderkorb
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Honigpflege
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Honig-Pflege
Ungefähr drei Tage nach dem Schleudern schöpft
man den Honigschaum in den Lagergefässen ab und
rührt den Honig
mit einem kantigen Chromstahlstab oder einem Rührgerät
kräftig durch, damit sich die Blütenhonigsorten
gut durchmischen. Der Bienenhonig kandiert feincremig,
wenn er kurz vor dem kandieren mehrmals maschinel gerührt
wird.
Rapshonig kann bereits nach 14 bis 20 Tagen, Obst- Blüten-
und Löwenzahn nach ca. 30 Tagen kandieren. Erwärmen
schadet dem Honig (Abbau Enzyme). Tiefkühlen ist
Energieaufwändig. Es ist deshalb vorteilhaft, wenn
der Honig in Gläser abgefüllt wird, bevor
er kandiert.
Ist dies nicht möglich, so muss kandierter Honig
mit Aufwärmgeräten verflüssigt werden,
die thermostatisch regelbar sind. Honig soll nur möglichst
kurz und nie über 40° C erwärmt werden.
Abgefüllte Honiggläser werden bei möglichst
gleichmässiger Temperatur bis 18° C gelagert.
Licht, Wärme, Feuchtigkeit und lange Lagerzeit
schaden dem Honig.

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Honigkontrolle
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Honig-Kontrolle
Man füllt eine Honigprobe in ein 75 Gramm-Glas
ab und übergibt sie dem Honigkontrolleur des Vereins.
Er prüft den Honig sensorisch und misst den Wassergehalt
mit einem Refraktometer. Der Honig darf nicht mehr als
18.5% Wasser enthalten; er kann sonst innerhalb von
3 bis 9 Monaten zu gären beginnen. Ein Anzeichen
für gärenden Honig sind blasen. die sich auf
seiner Oberfläche bilden. Zudem entsteht zwischen
Honigoberfläche und Gefässverschluss ein Überdruck,
der beim öffnen des gefässes hörbar herauszischt.
Gärender Bienenhonig schmeckt säuerlich.

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