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Bienenhonig


verdeckelte Honigwabe


Der Bienenhonig darf nur gewonnen werden, wenn er vollständig reif ist. Unsere Carnica Bienen zeigen uns, den abgeschlossenen Reifeprozess dadurch an, dass sie die mit Honig gefüllten Waben mit Wachs zudeckeln. Nun ist der Wassergehalt auf etwa 16 - 18 Prozent gesunken, und der Bienenhonig kann entnommen werden.



Honigwabe abdeckeln


Verdeckelte Honigwaben wird mit spezieller Gabel vorsichtig von unten nach oben abdeckeln.

Es dürfen nur verdeckelte Honigwaben, zum schleudern von Honig verwendet werden.



Honigschleuder mit Elektoantrieb und Geschwindigkeitsregulator


Elektrische Honigschleuder für alle Wabengrössen mit Stuffenregulator, Zeitschaltuhr und Ausflusshahn.

Abgeckelte Honigwabe wird in Schleuderkorb gegeben und vorsichtig kalt geschleudert.

Schleuderdauer: ca. 5 bis 10 min. je nach Honigsorte und Konsistenz der Bienenprodukte.



vom Honigeimer durchs Doppelsieb


der kalt geschleuderte Honig
wird durchs Haarsieb (doppeltes Haarsieb) passiert.

Da der natürliche Honig / Bio-Honig in der Wabe häufig Rückstände von Pollen und Wachs hat, wird industriell verarbeiter Honig stark erhitzt (ca. 80° C) und sehr fein gefiltert. Durch das Filtern gehen jedoch die Pollen verloren, die für uns so gesund und in der Apitherapie besonders wichtig sind. Zusätzlich fallen die meisten Vitamine den hohen Temperaturen zum Opfer.



Lagerung von Honig


Lagerung von Honig
Honig kann über Jahre gelagert werden, ohne zu verderben. Allerdings vertragen bestimmte Inhaltsstoffe, wie Geschmacks- und Geruchsstoffe keine Wärme: Also möglichst trocken, kühl und dunkel lagern. Möchte man einen festgewordenen Honig wieder verflüssigen, sollte die Temperatur des Wasserbades max. 40º C nicht überschreiten. Cremiger Honig hält sich am besten bei 10-12º C, flüssiger Honig bei Raumtemperatur 18-20º C. Alle Sorten sollten möglichst trocken lagern, da Honig stark Wasser anzieht.

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Honig - eine natürliche und gesunde Süsse


Die Hauptquelle ist der Nektar von Blütenpflanzen, eine in Jahrmillionen durch die Evolution entstandene gegenseitige Abhängigkeit zwischen Pflanzen und hauptsächlich Insekten zur effektiveren Bestäubung. Als weitere Quelle kommt in einigen, hauptsächlich gemässigten Klimaregionen der Erde die gelegentliche Massenvermehrung von verschiedenen Rinden- und Schildläusen hinzu, bei der dann in ausreichenden Mengen Honigtau entsteht. Seltener spielen auch extraflorale Nektarien von Pflanzen, z. B. von Mais, eine Rolle.

Die Bienen nehmen Nektariensäfte oder auch andere süsse Säfte, von lebenden Pflanzen auf. Indem Sie durch körpereigene Stoffe (Enzyme) den Nektar bereichern, verändert sich dieser in der Honigblase der Biene. In den Waben wird nun der noch unreife wässrige Honig gelagert, um ihn dort reifen zu lassen. Die Sammelbiene saugt den Nektar oder Honigtau über ihren Rüssel auf und in der Honigblase wird dieser in den Stock heimtransportiert. Dort wird der zuckerhaltige Saft an die Stockbienen weitergegeben. Diese geben bieneneigene Stoffe hinzu und reduzieren den Wassergehalt. Die durch die Biene hinzugefügten Enzyme bewirken eine Veränderung des Zuckerspektrums und die Entstehung von Inhibinen. diese hemmen das Wachstum von Hefen oder Bakterien. Die Reduzierung des Wassergehalts erfolgt in zwei Schritten: Zuerst wird ein Tropfen Nektar über den Rüssel mehrfach herausgelassen und wieder eingesaugt. Ab einem Wassergehalt von ca. 50% wird der Nektar über dem Brutnest auf den Wabenzellen ausgebreitet. Durch kräftiges Fächeln mit den Flügeln und die dort herrschende Temperatur wird Wasser verdunstet, bis der Honig einen Wassergehalt von ca. 16 - 18 % (Qualitätsanforderung von Siegelhonig) erreicht. Nun werden die Lagerzellen (Honigwaben) des Honigs mit einer luftundurchlässigen Wachsschicht überzogen.
Für den Imker ist dies das sichere Zeichen dafür, dass der Honig reif ist und geerntet werden kann. Honig entsteht aber generell erst dann, wenn eine ausreichende Menge pro Zeiteinheit von den Sammelbienen in den Bienenstock heimgebracht wird. Diese muss über dem laufenden Eigenverbrauch, der zur Ernährung des Bienenvolks und zur Aufzucht der Brut notwendig ist, liegen. Der Imker spricht dann von einer Blütentracht (Blütenhonig) oder Honigtautracht (Waldhonig). Es werden also nur Überschüsse zur Bevorratung weiterverarbeitet und schliesslich eingedickt als Honig gelagert.

Quelle: Swisshoney

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