Bienenwelt.ch  -  Home
             
Bienenworld, Apiworld, Api, Bienen, Honigbienen, Bienenzucht, Bienenwelt, Tierwelt
 

Drohn


der Drohn

  Drohne

Belegstellen

  Belegstationen / Belegstellen

Bienenkalender

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez


Infos

  Infos


Der "einzige" Lebenszweck der Drohnen ist die Begattung der Königinnen im Frühjahr. Anschliessend werden sie im Stock noch bis zur Mitte des Sommers geduldet. Mit Beginn des Hochsommers wird die Nahrung für die Bienen knapper und die überflüssig gewordenen Drohnen werden von den Arbeiterinnen gebissen, aus dem Stock gezerrt und manchmal sogar gestochen. Diese Drohnenschlacht dauert mehrere Wochen und steigert sich, bis die letzte Drohne tot ist. Die Drohnen können sich nicht wehren, da sie keinen Stachel besitzen.

Begriffe: Drohnenschlacht, Afterweisel, After-Weisel, Drohnen-Schlacht, Drohnenmutter, Drohnen-Mutter, Drohnen-Mütterchen oder Drohnenmütterchen genannt.



Der Drohn - den Drohn - die Drohne/n


Die männliche Biene ist am plumpen, breiten Körper und an den grossen Netzaugen, die am Scheitel dicht zusammenstossen, leicht zu erkennen. Er entwickelt sich in etwa 24 Tagen aus einem unbefruchteten Ei. Ihre Zahl ist gering - nur einige Hundert leben währende der Frühjahrs- und Sommermonate resp. während der Tracht im Bienenvolk. Sie sind weder zur Brutpflege, noch zur Wachsausscheidung und auch nicht zum Nahrungssammeln befähigt. Einen Stechapparat besitzen sie auch nicht und ihr Gehirn ist noch kleiner als das der Königin. Ohne die Hilfe der Arbeiterinnen gehen sie nach kurzer Zeit zugrunde. Als faul und dumm waren sie von jeher verschrien.

Quelle: Bienenzeitung


. . . mehr Drohn


Der Drohn, oder auch die Drohne, wird die männliche Honigbiene, Hummel, Ameise, Wespe oder Hornisse genannt. Alle diese staatenbildenden Arten aus der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) haben drei unterschiedliche Wesen (Morphen): Königin, Arbeiterin und Drohn. Die Drohnen dienen ausschliesslich der Begattung von jungen Königinnen. Ihre Körperform ist (je nach Art) meist grösser und gedrungener als die einer Arbeiterin, und die Facettenaugen sind auch meist grösser und leistungsfähiger. Zudem hat der Drohn keinen Stachel und kann deshalb auch nicht stechen. Der Giftstachel von Königin und Arbeitsbiene hat sich entwicklungsgeschichtlich aus einem Legebohrer entwickelt und gehört damit zu den geschlechtsspezifischen Merkmalen der weiblichen Tiere.

Die Kopulation mit einer jungen Bienenkönigin findet im Flug, hoch in der Luft, statt. Hierbei wird der Geschlechtsapparat (Penis) des Drohns herausgestülpt, wobei der Drohn stirbt und dann von der Königin abfällt. Drohnen von einigen Wespenarten (z.B. Hornissen) können sich dagegen mehrfach mit Königinnen paaren. Auch findet die Paarung bei den Hummeln und allen Wespenarten nicht in der Luft, sondern am Boden statt. Die Form des männlichen Geschlechtsapparats ist auch ein wesentliches artenbestimmendes Merkmal.

Eine Besonderheit stellt die Entstehung der Drohnen dar. Sie entstehen aus unbefruchteten Eiern, d.h. die
Königin kann bei der Eiablage entscheiden, ob ein Ei befruchtet wird oder nicht. Die Biologen sprechen hier von haploiden Eiern (zuerst nur ein Chromosomensatz) und Parthenogenese (Jungfernzeugung)

Bei den ganzjährig staatenbildenden Honigbienen treten die Drohnen nur in der Vermehrungsphase des Bienenvolks, der
Schwarmzeit, auf. Ein häufig verwendeter Begriff ist die sogenannte Drohnenschlacht am Ende dieser Zeitspanne, etwa zur Sommer-Sonnenwende, bei der angeblich die Drohnen von den Bienen abgestochen werden. Tatsächlich wird den Drohnen aber nur der soziale Futteraustausch verweigert, und sie werden bereits am Flugloch abgedrängt, also nicht mehr nach ihren Ausflügen in das Bienenvolk gelassen. Es kann auch vorkommen, dass jüngere Drohnen von Bienen aus dem Bienenstock herausgezerrt werden. Die Folge davon ist, dass sie aufgrund von Nahrungsmangel schliesslich nicht mehr flugfähig sind und verhungern. Die Fähigkeit, selbst in der Natur Nahrung, zum Beispiel Nektar und Pollen zu sammeln, besitzen die Drohnen nicht. Häufig kann man in dieser Phase herumkrabbelnde, sterbende Drohnen beobachten.

Quelle: Das Zuchtbuch der Bienen


Die Drohnenschlacht


Etwa im August mit Nachlassen der Tracht werden bei allen Völkern, die über eine begattete, als überwinterungsfähig befundene Königin verfügen, die Drohnen abgetrieben. Sie werden von den Futterplätzen abgedrängt und schliesslich aus dem Stock gezerrt. Durch Nahrungsmangel geschwächt, fallen sie zu Boden und sterben bald. Heimkehrende Drohnen werden nicht mehr in den Stock gelassen. Noch vorhandene Drohnenbrut wird ausgesaugt und hinausgeworfen.

Quelle: Handbuch der Bienen

Carnica, Landrasse, Apis, Api Mellifera, Buckfast, Honigbiene, Honigbienen, Bienenzucht, Bienhaltung, Koeniginnenzucht, Koenigin   up the page

¦ BIENEN ¦ HONIG ¦ IMKEREI ¦ ZUCHT ¦ SHOP ¦ LINKS ¦ HOME ¦
Varroa, Varroamilbe, Varoa, Milbe, Milben, Wachsmotte, Bienensterben, Bienenkrankheiten, Waben, Wachs, Pollen, Gelée Royale

Schweiz, Suisse, Switzerland, Schweizerhonig, Swiss honey, Qualitätshonig, Swissapi, Bee, Swissbee © by www.bienenwelt.ch - eMail