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Der "einzige" Lebenszweck der Drohnen ist
die Begattung der Königinnen im Frühjahr. Anschliessend
werden sie im Stock noch bis zur Mitte des Sommers geduldet. Mit Beginn
des Hochsommers wird die Nahrung für die Bienen knapper und die
überflüssig gewordenen Drohnen werden von den Arbeiterinnen
gebissen, aus dem Stock gezerrt und manchmal sogar gestochen. Diese
Drohnenschlacht dauert mehrere Wochen und steigert sich, bis die letzte
Drohne tot ist. Die Drohnen können sich nicht wehren, da sie
keinen Stachel besitzen.
Begriffe: Drohnenschlacht, Afterweisel, After-Weisel, Drohnen-Schlacht, Drohnenmutter, Drohnen-Mutter,
Drohnen-Mütterchen oder Drohnenmütterchen genannt.
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Der
Drohn - den Drohn
- die Drohne/n
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Die männliche Biene ist
am plumpen, breiten Körper und an den grossen Netzaugen,
die am Scheitel dicht zusammenstossen, leicht zu erkennen.
Er entwickelt sich in etwa 24 Tagen aus einem unbefruchteten
Ei. Ihre Zahl ist gering - nur einige Hundert leben
währende der Frühjahrs- und Sommermonate resp.
während der Tracht
im Bienenvolk. Sie sind weder zur Brutpflege, noch zur
Wachsausscheidung und auch nicht zum Nahrungssammeln
befähigt. Einen Stechapparat besitzen sie auch
nicht und ihr Gehirn ist noch kleiner als das der Königin.
Ohne die Hilfe der Arbeiterinnen gehen sie nach kurzer
Zeit zugrunde. Als faul und dumm waren sie von jeher
verschrien.
Quelle:
Bienenzeitung
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. . mehr Drohn
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Der Drohn,
oder auch die Drohne, wird die männliche Honigbiene,
Hummel, Ameise, Wespe oder Hornisse genannt. Alle diese
staatenbildenden Arten aus der Ordnung der Hautflügler
(Hymenoptera) haben drei unterschiedliche Wesen (Morphen):
Königin, Arbeiterin und Drohn. Die Drohnen dienen
ausschliesslich der Begattung von jungen Königinnen.
Ihre Körperform ist (je nach Art) meist grösser
und gedrungener als die einer Arbeiterin, und die Facettenaugen
sind auch meist grösser und leistungsfähiger.
Zudem hat der Drohn keinen Stachel und kann deshalb
auch nicht stechen. Der Giftstachel von Königin
und Arbeitsbiene
hat sich entwicklungsgeschichtlich aus einem Legebohrer
entwickelt und gehört damit zu den geschlechtsspezifischen
Merkmalen der weiblichen Tiere.
Die Kopulation mit einer jungen Bienenkönigin findet
im Flug, hoch in der Luft, statt. Hierbei wird der Geschlechtsapparat
(Penis) des Drohns herausgestülpt, wobei der Drohn
stirbt und dann von der Königin abfällt. Drohnen
von einigen Wespenarten (z.B. Hornissen) können
sich dagegen mehrfach mit Königinnen paaren. Auch
findet die Paarung bei den Hummeln und allen Wespenarten
nicht in der Luft, sondern am Boden statt. Die Form
des männlichen Geschlechtsapparats ist auch ein
wesentliches artenbestimmendes Merkmal.
Eine Besonderheit stellt die Entstehung der Drohnen
dar. Sie entstehen aus unbefruchteten Eiern, d.h. die
Königin
kann bei der Eiablage entscheiden, ob ein Ei befruchtet
wird oder nicht. Die Biologen sprechen hier von haploiden
Eiern (zuerst nur ein Chromosomensatz) und Parthenogenese
(Jungfernzeugung)
Bei den ganzjährig staatenbildenden Honigbienen
treten die Drohnen nur in der Vermehrungsphase des Bienenvolks,
der Schwarmzeit,
auf. Ein häufig verwendeter Begriff ist die sogenannte
Drohnenschlacht am Ende dieser Zeitspanne, etwa zur
Sommer-Sonnenwende, bei der angeblich die Drohnen von
den Bienen
abgestochen werden. Tatsächlich wird den Drohnen
aber nur der soziale Futteraustausch verweigert, und
sie werden bereits am Flugloch abgedrängt, also
nicht mehr nach ihren Ausflügen in das Bienenvolk
gelassen. Es kann auch vorkommen, dass jüngere
Drohnen von Bienen aus dem Bienenstock herausgezerrt
werden. Die Folge davon ist, dass sie aufgrund von Nahrungsmangel
schliesslich nicht mehr flugfähig sind und verhungern.
Die Fähigkeit, selbst in der Natur Nahrung, zum
Beispiel Nektar und Pollen
zu sammeln, besitzen die Drohnen nicht. Häufig
kann man in dieser Phase herumkrabbelnde, sterbende
Drohnen beobachten.
Quelle:
Das Zuchtbuch der Bienen
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Die
Drohnenschlacht
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Etwa im August mit Nachlassen
der Tracht
werden bei allen Völkern, die über eine begattete,
als überwinterungsfähig befundene Königin
verfügen, die Drohnen abgetrieben. Sie werden von
den Futterplätzen abgedrängt und schliesslich
aus dem Stock gezerrt. Durch Nahrungsmangel geschwächt,
fallen sie zu Boden und sterben bald. Heimkehrende Drohnen
werden nicht mehr in den Stock gelassen. Noch vorhandene
Drohnenbrut wird ausgesaugt und hinausgeworfen.
Quelle:
Handbuch der Bienen
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Carnica, Landrasse, Apis, Api
Mellifera, Buckfast, Honigbiene, Honigbienen, Bienenzucht, Bienhaltung,
Koeniginnenzucht, Koenigin  |
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